Anfang März soll der neue Titel von SimCity erscheinen. Eine relativ „schlechte“ Nachricht gibt es vor dem Release aber noch. Das Spiel wird eine ständige Online-Anbindung erfordern, laut dem „Maxis“ Entwicklerstudio, dient dieses nicht zum Kopierschutz – sondern dient dieses mehr der Technischen Realisierung der komplexen Spielengine.
Lucy Bradshaw, Chefin des Electronic-Arts-Studios Maxis, hat sich in einen ‘Blog Post‘ im Offiziellen Blog von SimCity näher hierzu geäußert. Grund für diese Aussage ist eine Reddit-Fragerunde, Bradshaw schreibt, dass sie bei dieser Fragerunde mehrfach auf diesen Umstand angesprochen wurde.
Auf eine DRM-Maßnahme oder auf einen Kopierschutz kommt Bradshaw hierbei nicht zu sprechen. So schreibt Sie lediglich, dass sie die Sorgen von langjährigen Fans der Reihe verstehen könne, schließlich zählt sie sich ebenfalls dazu. Auch gibt sie weiterhin an, dass ein “verbundenes Spielerlebnis” stets eines der wichtigsten Ziele für das neue SimCity gewesen seien. So wird aber leider aber auch eine konstante Internet-Anbindung eine Voraussetzung für die entsprechende GlassBox Engine, die die “leistungsstärkste Simulations-Engine in der Geschichte der Reihe” sei.
Glassbox ist nach Angaben von Bradshaw für alle Aspekte des Spiels verantwortlich, dazu zählen unter anderem die wichtigen Faktoren wie Gebäude, Wirtschaft, Handel und der “Gesamtsimulation” an sich. Die Glassbox kann die Daten von bis zu 100.000 virtuellen Einwohnern (die so genannten “Sims”) pro Stadt erfassen kann.
Diese Vorgänge sind nach Angaben der Technischen Leitung aber sehr rechenintensiv, so dass der PC eines Nutzers wie er „üblich“ ist, nicht leistungsstark genug sei um diese Berechnungen umzusetzen. So möchte man über die Internetverbindung einen Teil der Rechenleistung über ein Cloud System auf die EA-Server auslagern. Auch die Tatsache, dass die Stadt eines einzelnen Spielers ständig mit jenen von “Nachbarn” interagiere, spielt eine Rolle. In SimCity (5) werde schließlich eine größere Region zum “Spielfeld”, Faktoren wie Umweltverschmutzung, Verbrechensrate oder Ressourcen-Abbau haben dann nicht nur auf einen einzelnen Spieler eine Auswirkung, sondern auch auf die Benachbarten Bürgermeister.
Auch im Hinblick auf weltweite Bestenlisten und andere Mitspieler-Vergleiche sei die Online-Anbindung zwingend, erklärt Bradshaw. Sie betont zwar, dass man auch völlig abgeschottet, also alleine ohne Einfluss von bzw. auf andere(n) Regionen, spielen kann, um die zusätzliche Cloud-Rechenleistung kommt man aber auch dadurch nicht herum.
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