Mobilfunk
Prepaid Handykarten im Vergleich – was beachten?*
02. Dez
Netzempfang ist Vorraussetzung
Wer sich eine Prepaid-SIM-Karte kaufen möchte, der muss zunächst einmal prüfen, ob er mit dem neuen Anbieter zuhause überhaupt telefonieren kann. Eine Karte mit der Netzabdeckung des Heimatortes gibt meist nur Auskunft, wo der Netzempfang im Freien möglich ist. Die Information ob es dann auch in meiner Wohnung funktioniert bleibt meist aus.
Aus diesem Grund sollte man selbst testen, ob der Netzempfang in den eigenen vier Wänden gewährleistet ist. Die Überprüfung kann beispielsweise mit dem Handy eines Freundes durchgeführt werden, der denselben Provider verwendet wie jenen, den man selbst ins Auge gefasst hat.
Alle Tarifmöglichkeiten vergleichen
Viele Anbieter haben für den Prepaidbereich oft mehrere Angebote bsp auch mit Handy in Kombination, wie das Prepaid Palm Pre von Fonic. Verglichen werde sollte neben dem Minutenpreis auch der Preis pro SMS und die Taktung der Telefonate. Je kürzer die Taktung, desto günstiger telefoniert man, da die Abrechnung exakter erfolgt als bei einer längeren Taktung. Bei vielen Anbietern gibt es Tarifmodelle, die abends günstiger sind als untertags. Da sollte man sich genau ausrechnen, ob sich ein derartiges Modell lohnt oder ob man mit einem gleichbleibenden Tarif günstiger abschneidet.
Vorsicht vor Lockangeboten
Viele Anbieter verwenden einen günstigen Minutenpreis als Aufhänger. In solchen Fällen sollte man auch die Preise für SMS kontrollieren. Es nützt mir nichts, wenn ich zwar sehr günstig telefonieren kann, dafür aber bei den SMS sehr hohe Gebühren bezahlen muss.
Gebühren ins eigene Netz oft nicht entscheidend
Telefonate zu anderen Kunden im gleichen Netz ist meist deutlich günstiger als Telefonate in Fremdnetze. Hier muss man sich genau überlegen, welche Netze die eigenen Freunde und Bekannten verwenden. Durch die Möglichkeit der *Rufnummernmitnahme kann man anhand der Telefonnummer nicht mehr ohne weiteres herausfinden, welches Netz eine Person verwendet.






